28. Oktober 2012

Den Teufel am Hals von Stefan M. Fischer


ISBN: 978-3943516067
Genre: Mystery-Thriller,
Verlag: Staubkorn Verlag
Seitenanzahl: 130 Seiten
1. Auflage 01. Juni 2012

Klappentext
Seitdem Sebastian als Teenager einen Dämon beschworen und damit ein tödliches Unglück ausgelöst hat, wird er von Halluzinationen geplagt.  Eines Morgens muss er in der Zeitung lesen, dass er unter Mordanklage steht. Beim Durchblättern der Zeitung ist der Bericht dann aber nicht mehr auffindbar.  Spielen ihm seine Sinne erneut einen Streich?  Bald darauf stellt er fest, dass er in die Zukunft blicken kann.
autor-stefan-fischer.de


Eigentlich hatte ich ja kaum Zeit um was zu lesen und als dann eine Anfrage zu einem weiteren eBook, also ich es lesen und rezensieren wollte. Erst war ich mich sicher das ich nein sage, aber als ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, musste ich es lesen :) Es geht hier um den Roman "Den Teufel am Hals" (für mich eher eine Kurzgeschichte ;)).

Der Klappentext sagt wirklich schon alles über die Geschichte. Für mich eine willkommende Abwechslung zu den ganzen Liebes- und Schmalzstories die ich gerade am lesen war. 

Die Geschichte fängt schon ziemlich krass an und zwar mit einem Gang Bang. Die meisten würden bestimmt denken, "ach so Porno Zeugs, da will einer 50 Shades of Grey mit einem Thriller verbinden etc." aber nein Leute, hier ist das nicht der Fall. Es kommen hin und wieder ein paar Erotik Szenen vor aber ein Porno soll das Buch nicht darstellen. Alles zusammen wirkt irgendwie, real, normal.

Klar fragt man sich jetzt, wie kann denn die Geschichte authentisch wirken, der Hauptprotagonist an Hallus leidet und Dämonen beschwört? Aber hey, auch solche Handlungsstränge gibt es im Real Life. Und gerade weil es etwas untypisch wirkt, wird die Geschichte super spannend erzählt.

Sebastian liebt Linda. Beide sind nicht zusammen aber schlafen regelmäßig miteinander. Er sieht Dinge, die in der Zukunft passieren. Sie tut Sebastian psychisch nur weh und baut Scheiße. Wie wird das alles nur enden?

In den einzelnen Kapitel bzw. Abschnitten wechseln die Erzählstränge zwischen Sebastian und Linda. Dadurch fühlt man sich ständiger Begleiter und kann sehr gut nachempfinden, was diese gerade durchmachen. Erzähl Perspektive ist in der dritten Person. Der Schreibstil ist einfach gehalten und lässt sich sehr angenehm lesen. Ich hatte das Gefühl das ich das Buch richtig flott durch hatte (deswegen auch mehr das Gefühl das es eine Kurzgeschichte ist, was aber ja eigentlich kein Argument dafür ist^^'). Es hat mir richtig Spaß gemacht. Ich wollte immer wissen ob die Visionen Sebastians wahr werden und ich fand die Handlung nie langweilig.

Das Ende fand ich etwas an den Haaren herbeigezogen aber vielleicht war ich auch einfach zu blöd, um die wahre Intention herauszufiltern^^' 

Beim stöbern auf der Homepage vom Autor und der Facebook Seite ist mir aufgefallen, dass das Buch verfilmt wird :) Trailer dazu gleich hier:




Wann der Film jetzt rauskommt, hab ich jetzt irgendwie (heut Nacht) nicht gefunden >.< meeeoooow

Mich hat die Geschichte überzeugt. Sie ist klug zusammengetüftelt und wirkt durch diese mehr oder weniger alltäglichen Szenen sehr authentisch. Durch Sebastians Visionen und Vergangenheit wirkt die Handlung nicht ganz so normal aber es bleibt alles im glaubhaften Bereich. 
Wer also mal aus der Welt der rosaroten Wolken oder der düsteren Zukunft fliehen möchte, ist mit "den Teufel am Hals" gut bedient. Für Zwischendurch sehr zu empfehlen. 
Das Buch hätte fast 5 Cuppies bekommen, aber wegen dem strangen Ende und das es ein Quickie war, muss ich leider einen halben Punkt abziehen. Ich hätte gerne mehr gelesen, also mehr vom "Ende". Aber das sind echt nur so kleine Nörgeleien von mir :)




10/28/2012 / by / 1 Comments

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